FAQ


In unseren FAQ haben wir Ihnen die häufigsten Fragen zu unserer Studie zusammengestellt. Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns gern!

Muss ich an Schizophrenie erkrankt sein, um an der Studie teilnehmen zu können?

Nein, die BePS ist eine Studie zur Identifizierung genetischer Risikofaktoren der Schizophrenie. Dies ist nur anhand der Rekrutierung und Untersuchung sowohl schizophrener als auch nicht-schizophrener ProbandInnen möglich.

 

Wie kann ich an der Studie teilnehmen?

Sie können sich für die Studie über das Kontaktformular, via E-Mail oder telefonisch anmelden. Es besteht die Möglichkeit,die Erhebung an der Charité durchzuführen oder postalisch. Im Falle einer postalischen Teilnahme übernehmen wir natürlich die Kosten für den Briefverkehr. Ihnen werden die Studienunterlagen, inklusive einer Anleitung, einem Speichel-Kit und eines vorfrankierten Rückumschlags nach Hause geschickt.

 

Was bringt mir eine Teilnahme an der Studie? 

Neben einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 5€ oder einem Gutschein für die Yorck Kinos Berlin kann Ihre Teilnahme dazu beitragen, die biologischen Grundlagen der psychiatrischen Erkrankung Schizophrenie besser zu verstehen. Langfristig wird dieses Verständnis dazu führen, bessere und individualisierte Therapien zu entwickeln. Für Sie persönlich ergibt sich aus der Teilnahme an dieser Studie kein direkter therapeutischer noch ein finanzieller Nutzen.

 

Was passiert nach der Erhebung mit meinen Daten?

Ihre personenbezogenen Daten, die während Ihrer Teilnahme an dieser Studie erhoben wurden, werden unverzüglich nach der Erhebung von uns durch einen Code ersetzt (pseudonymisiert, d.h. verschlüsselt). Erst in dieser Form werden Sie fuer die Forschung und statistische Auswertungen genutzt, wobei die von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten ausschließlich für wissenschaftliche Forschungszwecke verwendet werden. Eine Weitergabe an unberechtigte Dritte, etwa Versicherungsunternehmen oder ArbeiterInnen erfolgt nicht und wird zu keinem Zeitpunkt erfolgen. 

Ihre personenbezogenen Daten (Vor- und Nachname, Geburtsdatum und Kontaktdaten) bleiben in der Institution des Studienleiters, durch den die Proben und Daten gewonnen wurden und werden dort getrennt von den Biomaterialien und medizinischen Daten gespeichert. Auf die verschlüsselten Daten haben nur autorisierte MitarbeiterInnen Zugriff. Ihre personenbezogenen Daten werden nach spätestens 10 Jahren vernichtet.

 

Was passiert nach der Erhebung mit meiner Speichelprobe?

Die von Ihnen zur Verfügung gestellten Biomaterialien werden direkt nach der Erhebung mithilfe eines Codes verschlüsselt. Die Biomaterialien werden getrennt von den identifizierenden Daten und den medizinischen Daten in der zentralen Biomaterialbank der Charité (ZeBanC) unter Einhaltung der neuesten zertifizierten Qualitätsstandards gelagert. Die Biomaterialen und genetischen Daten werden nach spätestens 10 Jahren vernichtet.

 

Wie werden die Biomaterialien  und Daten verwendet ?

Die von Ihnen zur Verfügung gestellten Biomaterialien und Daten werden ausschliesslich zur Erforschung der Schizophrenie und Ihrer Ursachen verwendet. Die genauen Fragestellungen können Sie sich jederzeit auf dieser Webseite unter Kooperationen.

 

Erfolgt eine erneute Kontaktaufnahme nach der Studie? 

Die Zustimmung zu einer weiteren Kontaktaufnahme sowie die Angabe Ihrer Kontaktdaten sind freiwillig. Zur Erhebung von weiteren Verlaufsdaten kann es sinnvoll werden, zu einem späteren Zeitpunkt erneut Kontakt mit Ihnen aufzunehmen, um ergänzende Informationen und/oder Biomaterialien von Ihnen zu erbitten. Die Kontaktaufnahme wird durch den Studienleiter oder eine vom Studienleiter beauftragte Person telefonisch, schriftlich oder per Email/Internet erfolgen. Eine erneute Kontaktaufnahme, um eine Rückmeldung über für Sie gesundheitlich relevante Ergebnisse zu geben, erfolgt hingegen nicht.

 

Wie gebe ich meine Einwilligung?

Die Teilnahme an der Berliner Psychose Studie basiert auf einer freiwilligen, informierten Einwilligung, entsprechend der Anforderungen des §4a BDSG und Nr. 25 und 26 der Deklaration von Helsinki. Vor der Teilnahme erfolgt eine umfassende Aufklärung durch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter des Studienteams. 

Es gibt verschiedene Schritte der Einwilligung - so können Sie ganz individuell entscheiden, in welche Bereich und Teilschritte der Studie Sie einwilligen und in welche Bereiche bzw. Teilschritte nicht. Die Einwilligungserklärung, die nach dem ausführlichen Aufklärungsgespräch unterschrieben wird, stellt die Voraussetzung für eine Teilnahme an der Studie dar. 

 

Kann ich meine Einwilligung widerrufen? 

Selbstverständlich haben Sie das Recht, Ihre Einwilligung jederzeit zurückzuziehen und Ihre Daten, ohne Angaben von Gründen löschen bzw. vernichten zu lassen, ohne dass Ihnen dadurch ein Nachteil entsteht. Dazu müssen Sie uns lediglich eine E-Mail senden oder uns anrufen und wir werden Ihre Daten sowie die Probe umgehend löschen bzw. vernichten. 

Ebenfalls können Sie die Berechtigung unzutreffender Daten sowie die Löschung der Daten oder die Einschränkung der Verarbeitung verlangen. 

 

Wer hat Zugang zu meinen Biomaterialien und Daten und wie werden sie geschützt?

Durch Ihre Unterschrift auf der Einwilligungserklärung erklären Sie sich damit einverstanden, dass der Studienleiter und seine Mitarbeiter Ihre personenbezogenen Daten zum Zweck der Studie erheben und verarbeiten dürfen. Personenbezogene Daten sind z.B. Ihr Name, Geburtsdatum, Ihre Adresse und Daten zu Ihrer Gesundheit. Alle Personen, die Einblick in die gespeicherten Daten haben, sind zur Verschwiegenheit und zur Wahrung des Datengeheimnisses verpflichtet!

Die Sie unmittelbar identifizierenden Daten bleiben verschlossen in der Institution/beim Studienleiter durch die/den die Proben und Daten gewonnen wurden und werden dort getrennt von den Biomaterialien und medizinischen Daten gespeichert. Die Biomaterialen werden unter modernsten Bedingungen in der ZeBanC gelagert. Auf alle Daten haben nur autorisierte MitarbeiterInnen Zugriff. 

Die Biomaterialien und medizinischen Daten können auf Antrag ausschliesslich in verschlüsselter Form für wissenschaftlich-medizinische Forschungszwecke nach festgelegten Kriterien an andere Universitäten, Forschungsinstitute und forschende Unternehmen, ggf. auch im Ausland weitergegeben werden. Dort dürfen sie nur für das vereinbarte, wissenschaftlich-medizinische Forschungsprojekt verwendet und vom Empfänger niemals zu anderen Zwecken weitergegeben werden. Eine Weitergabe der personenbezogenen Daten an ForscherInnen oder andere unberechtige Dritte, etwa Versicherungsunternehmen oder ArbeitgeberInnen erfolgt nicht und wird zu keinem Zeitpunkt erfolgen. 

 

An wen kann ich mich bei spezifischen Fragen bezüglich des Datenschutzes wenden ?

Sie haben das Recht auf Auskunft über alle beim Studienarzt vorhandenen personenbezogenen Daten über Sie. Ebenfalls können Sie die Berechtigung unzutreffender Daten sowie die Löschung der Daten oder die Einschränkung der Verarbeitung verlangen. Bei Anfragen zu den oben genannten Themen oder anderen Anliegen zur Datenverarbeitung und zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen können Sie sich jederzeit an den Studienleiter (bzw. das Studienteam) oder an die Stabsstelle Datenschutz der Charité wenden:

 

Prof. Dr. med. Stephan Ripke, PhD                                        Stabsstelle Datenschutz

Charitéplatz 1, 10117 Berlin                                                     Charitéplatz 1, 10117 Berlin

Tel: 030 - 450 517234                                                                    Tel: 030 - 450 580 016

stephan.ripke@charite.de                                                        datenschutz@charite.de