Über BePS


Die BePS ist eine berlinweite Studie zur Identifizierung genetischer Risikofaktoren von Schizophrenie. Im Rahmen der Studie sollen insgesamt 5.000 BürgerInnen im Alter von 18 bis 80 Jahren ohne und mit schizophrener Erkrankung in zwei Schritten untersucht werden. Für alle TeilnehmerInnen gibt es eine Basisuntersuchung (Schritt I), bei der sie einen Kurzfragebogen beantworten und eine Speichelprobe abgeben. In einem zweiten Schritt werden einige TeilnehmerInnen, selbstverständlich unter Voraussetzung ihrer Einwilligung, für eine umfassendere Folgeuntersuchung (Schritt II) erneut kontaktiert.

 

Ziel des Forschungsprojektes ist es, durch den Vergleich der Erbanlage, die Entstehung dieser psychiatrischen Erkrankung hinsichtlich ihrer biologischen Grundlagen besser zu verstehen. Langfristig soll unsere Forschung dazu beitragen, die Vorbeugung, Früherkennung und Therapie von Schizophrenie zu verbessern. Die BePS ist unabhängig von Pharmaunternehmen und wird ausschließlich von den unten genannten Institutionen gefördert.

Kooperierende Krankenhäuser


 

In den folgenden Krankenhäusern in Berlin haben stationäre PatientInnen mit Schizophrenie bereits die Möglichkeit an der BePS teilzunehmen: 

  • Charité Campus Mitte - Klinik für Psychiatrie (Mitte)
  • Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus Berlin (Mitte)
  • Charité Campus Benjamin Franklin (Steglitz)
  • Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin (Weißensee)
  • Alexianer Psychiatrische Tagesklinik (Wedding) 
  • Vivantes Klinikum am Urban (Kreuzberg)
  • Schlosspark Klinik Berlin (Charlottenburg)
  • Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (Lichtenberg)

 

Zusammenarbeit


Die Berliner Psychose Studie wird in Zusammenarbeit mit der Charité Berlin organisiert und durchgeführt. Unterstützt wird das Vorhaben von der Brain & Behavior Research Foundation und dem Broad Institute (Harvard & MIT).